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    Probier's mal mit Gemütlichkeit

    von Veronika Schmidt 3 min lesen.

    Vor genau einem Monat saß ich noch auf einer kleinen griechischen Insel. Ließ mir bei 30 Grad die Sonne auf den Bauch scheinen und den eisgekühlten Frappé schmecken.

    Doch als ich mich am Ende meiner Reise auf dem Weg zum Flughafen machte und plötzlich das Münchner Wetter mit 13 Grad und Dauerregen auf meinem Handybildschirm aufpoppte, wusste ich, dass mir in diesem Jahr kein sanfter Übergang zwischen den Jahreszeiten vergönnt war. 

    Und so hadere ich einen Monat später immer noch mit meinem Schicksal. Dabei kann der Herbst – selbst für Sommerkinder – durchaus überzeugend sein. Wenn man sich darauf einlässt.

    In diesem Text findest du deshalb ein bisschen Inspiration für mehr Gemütlichkeit im Herbst.

    Festivals, Wiesn, Open-Air-Kino – in diesem Sommer hatten sicher viele das Gefühl, so einiges nachholen zu müssen. Denn endlich ging wieder was. Hurra! Doch, zumindest bei mir, führte das auch schnell zu Stress und Überforderung. Und da war sie plötzlich wieder, nach guten zwei Jahren Abstinenz: 

    Die FOMO (Fear of Missing Out).

    Und obwohl mich manchmal das Gefühl packte, etwas zu verpassen, entschied ich mich dennoch oft auch dazu, das Event gegen Couch oder Balkon zu tauschen. 

    Weil es mir nach all der Isolation und dem Verzicht doch zu viel wurde. 

    Und ganz ehrlich, da kommt mir der Herbst nicht schlecht gelegen, denn ab Oktober kehrt langsam Ruhe ein. Es ist kalt und es wird früh dunkel, die Events halten sich wieder in Grenzen und man kann ganz ohne schlechtes Gewissen den Abend vor Netflix verlümmeln. 

    242348734 Alternativen dazu? 

    Gibt es nicht mehr. Perfekt!

    Vier Tipps für mehr Gemütlichkeit in der kalten Jahreszeit

    1. Zelebriere den Hygge-Lifestyle

    Slow Down – wenn nicht jetzt, wann dann? Gönne dir Pausen und nimm dir Zeit für ein Buch oder eine Meditation. Die Tage sind kurz, und die Abende dafür umso länger. Mach es dir mit Kerzen gemütlich und schaffe dir Rituale, die dich glücklich machen. Jetzt hast du ganz besonders viel Zeit für dich. Aber auch für Familie und Freunde, die einen Spieleabend erst so richtig rund machen.

     

    2. Verwandle deine Zuhause in eine Kuschelhöhle

    Ab sofort verbringen wir wieder mehr Zeit drinnen. Daher ist es super wichtig, dass wir uns in unseren vier Wänden ganz besonders wohl fühlen, wenn es draußen mal wieder regnet und stürmt. Kerzen, Decken und Lichterketten sorgen für Wohlfühlmomente. Und auch für das ein oder andere DIY-Projekt ist wieder Zeit.

     

    3. Verwöhne dich kulinarisch

    Im Sommer sind wir so viel unterwegs, dass wir manchmal nicht die Zeit fürs Kochen finden. Der Herbst lädt dazu ein, wieder öfter den Kochlöffel zu schwingen. Kürbis, Maroni und Zimtschnecken wärmen uns von innen und heiße Getränke mit frischem Ingwer stärken unseren Geist und Körper.

     

     4. Genieße die Ruhe und Einsamkeit

    Musste man sich vor ein paar Wochen noch in Acht nehmen, dass man im Wald oder Park nicht mit all den Radfahrern oder Joggern kollidiert, geht es mittlerweile ruhiger zu (selbst in München an der Isar!). Manchmal ist sogar so wenig los, dass das einzige Geräusch, das wir hören, das Rascheln des Laubes im Wind (und unter unseren Füßen) ist. Und sind es nicht genau diese Momente, in denen wir so richtig schön den Kopf freikriegen und Kraft tanken können?

    Ich gebe es zu, obwohl ich für diesen Newsletter zahlreiche Tipps recherchiert habe, habe ich mich noch immer nicht so richtig mit dem Gedanken angefreundet, dass es nun erstmal ein paar Monate weitestgehend kühl, dunkel und trist bleibt.

    Aber ich bin auch wahnsinnig gerne zuhause – und versuche es mir nun drinnen so schön und gemütlich zu machen, wie es geht. 

    Und wenn das Gefühl nach Sonne und Wärme ganz besonders groß wird, werde ich mich einfach in spannenden Büchern und Serien verlieren. Die Decke weit nach oben ziehen und die Wärmflasche meine Füße wärmen lassen.

    Der nächste Frühling kommt bestimmt!

    Alle Beiträge unserer Redaktion findest du hier. Zum caracda Journal.